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Wie wir Mais silieren – die Bilderserie geht weiter

Unsere Arbeit erklärt –  und diesmal gibt es einen Beitrag zum diesjährigen Mais häckseln und silieren.

Hier kommt ein weiterer Einblick in die Arbeit unserer Landwirtschaft.

Das Mais wird direkt auf dem Acker gehäckselt und auf Wägen geladen.  Im Fahrsilo wird es dann auf dem bereits silierten Gras abgekippt. Nach der Gärung im Silo – ähnlich wie bei der Herstellung von Sauerkraut – ist das Futter für unsere Tiere fertig. Zur Fütterung schneiden wir dann unsere Futterblöcke für die Rinder aus dem Silo und bringen sie auf den Futtertisch.

Das Wetter spielte mit, zumindest bis kurz vor Ende. Aber ein paar Tropfen störten uns beim abdecken nicht mehr wirklich.

Es begann am Freitag als die mit Gras gefüllten Silos aufgedeckt werden mussten, damit am nächsten Tag gleich gestartet werden kann. Mit reiner Muskelkraft wurden erst die ca 100 Kiessäcke und anschließend noch die 3 notwendigen Folien entfernt.

Nun geht die Bilderserie los

Am Samstag ging es recht früh los mit der Ankunft des Lohnunternehmers mit seinem gewaltigen Maishäcksler.

 

Bei Uns im Hof sind die Schlepper bereit für die Arbeit. Der Rote Frontlader zum verteilen und der große Deutz mit Anhänger zum Transport.

 

Der blaue New Holland mit Hänger ist zum abwechseln und unterbrechungsfreien Arbeiten ebenfalls im Transport eingesetzt.

 

Nun beginnt der Häcksler am Hausacker seine Arbeit, in diesem Fall wird der Mais auf den hinter ihm fahrenden Schlepperhänger „geschleudert“. Der Häcksler kann acht Reihen Mais gleichzeitig verarbeiten.

 

Wenn dieser gefüllt ist fährt er rückwärts ans Silo und kippt seine Ladung  in eines der Silos aus.

 

In das linke große Silo wird der Mais gerade abgekippt, in dem mittleren wird gerade mit einem weiteren Massey-Ferguson-Schlepper verdichtet (festgefahren)   und rechts bringt der rote Frontlader den Maisberg in die richtige Form.

 

Die letzten Meter des Häckslers sind nach einigen Stunden erreicht.

 

Nun muss noch ordentlich festgefahren werden und dann wird das Silo zugemacht.

 

Das Silo wird erst mit einer durchsichtigen Saugfolie abgedeckt und anschließend mit einer schwarz-weißen Abdeckfolie. Oben drauf dann noch eine feste grüne Matte die vor Beschädigungen schützt. Unter dieser Schicht wird das Futter dann konserviert.

 

Wieder ist eine der größten und wichtigsten Aktionen des Jahres gut verlaufen und wir sind froh, dass alles geklappt hat. Unsere Tiere freuen sich über das reichhaltige Futterangebot bis zum nächsten Jahr.

 

Infos gibt es auch des öfteren hier: https://www.facebook.com/angusfleisch/

 

Wie wir Weizen dreschen und Stroh machen – eine kleine Bilderserie

Unsere Arbeit erklärt –  diesmal ein Beitrag zum diesjährigen Weizen dreschen und Stroh machen.

Wir sind wieder alle aus dem Urlaub zurück und hier kommt nachträglich ein Einblick in die Arbeit der Landwirtschaft.

Wie immer musste der Wettergott uns wohlgesonnen sein und der Weizen die richtige Feuchtigkeit haben um den Start zu ermöglichen.

Als dies der Fall war konnten wir am ersten Tag den Mähdrescher zum Einsatz bringen und den Weizen dreschen. Er wird dann in unserem Fall nicht eingelagert sondern direkt in die Hänger geladen und in die Silos des Empfängers gebracht.

Am zweiten Tag kam der Lohnunternehmer und presste uns Quaderballen Stroh, einen Teil gehäckselt als feines Stroh zum verfüttern und ein Teil grob zum einstreuen.

 

Der Mähdrescher beginnt seine Arbeit mittags auf einem unserer Felder

 

Auch aus grösserer Entfernung ist er gut zu erkennen, da er eine ordentliche Staubwolke hinter sich herzieht.

 

Der gedroschene Weizen wird auf die Hänger geladen und mit diesen an den Bestimmungsort gebracht.

 

Der Weizen wird in einen Behälter gekippt von dem aus er mittels eines Gebläses in eines der grossen Standsilos geblasen wird.

 

Bis spät in die Nacht wurde heuer gearbeitet.

 

Am Tag danach kam dann das Gespann Riesenschlepper mit Ballenpresse vom Lohnunternehmer. Die grossen Quaderballen werden gepresst, teilweise zuvor kleiner gehäckselt für das Futterstroh.

 

Aufgeladen mit dem Frontlader werden die Ballen dann von den Feldern zu Unserer Feldscheuer gebracht.

 

Auf Paletten um die Ballen vor Bodenfeuchte zu bewahren wird die Stirnseite der Feldscheuer mit dem Stroh gefüllt.

 

Das war wieder ein weiterer kleiner Einblick in Unseren Arbeitsalltag.
Wie immer mit ziemlich viel Arbeit, Schweiss und Zeit….und viele Fahrzeuge, Gerätschaften und Beteiligte.